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  • Thomas_MV

    Mitglied
    17. Oktober 2021 um 10:03

    Eigentliich habe ich drei Fragen, ich versuiche mich auch reletiv kurz zu fassen ;-).

    1. Umsetzung der PowerX-Stretegie mit Optionen

    Bei Aktien ist es relativ einfach, ich lege eine Limit-Kauforder in den Markt und warte, bis diese ausgef√ľhrt wird. Dann kann ich ganz entspannt nach einem eventuellen Einstieg (wohl) mit einer Bracket-Order Target und Verlustbegrenzung “in den Markt legen” Wie aber mache ich es bei Optionen? Diese werden ja inkl. ihrer Preise mit angegeben, aber der Preise einer Option wird ja nicht nur vom Kurs des Underlying bestimmt, sondern von der Vola und dem Zeitwertverfall. Theoretisch m√ľsste ich genau zu dem Zeitpunkt, indem der Kurs des Underlying den Einstiegskurs erreicht hat, die Optionspreise komplett neu berechnen. Wie setzt Ihr, Markus, den Einstieg mit Optionen in der Praxis bei PowerX um?

    2. Calloptionen bei Wheel (nach Zuteilung Underlying)

    Ist es tats√§chlich so, dass Du auf das Underlying nur Calloptionen verkaufst, wenn das ROI tats√§chlich mindestens 30 betr√§gt? Sinkt also beispielsweise die Aktie nach Zuteilung um 15% oder 20%, sollte ja diese 30% ROI nicht mehr m√∂glich sein …. l√§sst Du dann das Underlying einfach “liegen” und wartest auf einen weiteren Rutsch, um eine “Rettungsmission” zu starten oder bis es wieder f√ľr die Call-Optionen ein ROI von mindestens 30% gibt? Den Calls auf das Underlying unter dem Zuteilungspreis zu verkaufen, ist ja quasi verboten.

    3. Rettungsmission

    Ist der Kurs des Underlyings um mindestens 30% gesunken, starten wir ja eine Rettungsmission (ich unterstelle mal dabei, dass es sich um eine rettungsw√ľrdige Aktie handelt). Konzentriere ich mich dann mit meiner gesamten Bying-Power auf diese Rettungsmission und gehe solange keine weiteren (der m√∂glichen 4) Wheel-Trades ein?

    Beispiel: Konto 70.000, Bying-Power also 140.000, Underlying NVDA.

    Wheel sagt mir, maximal 1SP bei dieser Kontogr√∂√üe (bei max. 5 m√∂glichen Trades). Ich habe jetzt eine Zuteilung bei 210 bekommen, also Aktien im Wert von 21.000 im Bestand mit einer Marginanforderung sind (derzeit) max. 17%. Sinkt jetzt NVDA auf 147 (also minus 30%), schreibe ich eventuell bei 140 einen weiteren SP, nach dessen eventueller Zuteilung h√§tte ich dann schon NVDA mit einem Wert von 35.000 im Depot. Rutscht tats√§chlich NVDA so weit, vermute ich mal, dass der Broker seine Marginanforderung inzwischen deutlich erh√∂ht hat. Wir h√§tten also bei einem 70.000$-Depot EIN Underlying mit 35.000$ im Bestand. Somit eigentlich keinen Platz f√ľr m√∂gliche weitere Underlyings (was ja in der Realit√§t meistens anders aussieht), sondern die Konzentration auf eine Aktie.

    Bedeutet also Rettungsmission die Konzentration auf tatsächlich ein Underlying oder habe ich in meiner Betrachtung einer Denkfehler?

    Sorry, nun ist der Test doch länger geworden als geplant, ich hoffe das ist o.k. so.

    Gruss Thomas_MV