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  • Jan

    Mitglied
    31. Januar 2022 um 18:54

    zu 1)
    Mein Rat: beschäftige Dich mit dem Thema noch einmal, da Du schon in Deinem Standardszenario volle Margin Auslastung planst – da ist entgegen Deiner Meinung keine Luft für irgendeine Rescue Mission. Die von IB ausgewiesene Kaufkraft ist doch ein Wert den man getrost ignorieren kann, der praktische Wert hat sich mir bisher nicht erschlossen.

    Wenn Du mit 10.000 Euro startest, ist Dein NLV 10.000 Euro. Ein short put mit Strike 100 ist nun cash secured. Hast Du diesen 2mal und bekommst die Aktien, dann erfüllst Du die Anforderung 50% cash zum Halten der Aktie über Nacht (das wären Deine 200% und so setzte ich short puts an). Da bleibt dann nichts mehr für eine Rescue Mission.

    Das IB nun Portfolio Margin verwendet und Du nicht zu allen Zeiten diese 50% Regel eventuell erfüllen musst, bedeutet ja nicht, dass diese nicht wieder aktiv wird. Gerade in ruppigen Zeiten steigen erfahrungsgemäß die Anforderungen.

    Die Freiheitsgrade der Portfoliomargin nutze ich selber nicht und vermutlich ist diese einer der größten Gefahren für die gerade neue Welle von Optionstradern.

    Man sollte ja immer im Hinterkopf haben, dass der Broker hier die Hoheit hat. Bei Tastywork zB. muss man aktuell für einige Aktien wie Biontech schon beim short put eine Margin hinterlegen die cash secured entspricht. Auch IB hat in der Vergangenheit temporär die Anforderung bei bestimmten Ereignissen angezogen. Da ist dann auch für den Ansatz mit 50% cash gedeckt bei Aktien ein Restrisiko wenn man gerade in allen Positionen die Aktien hat. Alles darüber empfinde ich als sehr riskant und kannst Du ohne Portfoliomargin (also bei RegT wie bei Tastywork) gar nicht umsetzen