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  • Ist der Wheel noch zu retten?

    Posted by Rene on 2. April 2022 um 12:25

    Moin,

    ich beschÀftige mich ja nun einige Zeit mit der Wheel-Strategie und ich sehe eine abflachende RentabilitÀt in der Wheel-PrÀmien und auch Schwierigkeiten den Strike nach oben zu rollen.

    Mit FedEx (FDX) hatte ich am 30.08.21 einen geplanten Einstieg leicht unter der gefundenen UnterstĂŒtzung und dann rauschte der Kurs nach unten. Nach einer kurzen Beruhigung konnte ich dann ab Mitte Oktober schöne Wheels schreiben und der Kurs marschierte schon fast zu stark nach oben. DafĂŒr ging es dann ab Februar wieder krĂ€ftig nach unten und die PrĂ€mien wurden auch bei lĂ€ngere Laufzeit und Strike unterhalb des Einstandes dĂŒrftig. Nach einem halben Jahr stehe ich hier mit einem Jahreszins von 13,09% eher traurig da 🙁.

    Der Kurs von Freeport (FCX) ist mir dafĂŒr restlos ausgebĂŒxt und fĂŒr den letzten Wheel habe ich sogar zahlen mĂŒssen und ihn dafĂŒr um dĂŒrftige 50 Cent nach oben gerollt. Dort ist der Jahreszins in der PrĂ€mie mit 14,58% etwas besser und es gibt aus der Aktie noch 1.800,00 $ und einen Jahreszins von 18,26%, was ja zusammen bei 32,84 % liegt 🙂. Hier stört mich aber die fast unmögliche Handhabung des Rollens nach oben.

    Wie seht ihr es? Ist es das falsche Underlying oder muss man einfach bei dieser Strategie mit kleinerem Zins rechnen?

    Gruß RenĂ©

    Rene beantwortet 1 Jahr, 10 Monate aktiv. 6 Mitglieder · 27 Antworten
  • 27 Antworten
  • Thomas

    Moderator
    2. April 2022 um 12:53

    Ich glaube, dass jedes Underlying gute und schlechte Zeiten hat. Das Wheel funktioniert sehr gut, wenn Du es auf einen leicht bullischen Wert ansetzen kannst bzw. wenn das Underlying in einer breiteren SeitwÀrtsrange lÀuft. Die Auswahl des Basiswertes ist dabei entscheidend.

    @Markus_Heitkoetter handelt meines Wissens nach zu 80% das Wheel. Er verkauft Calls zum eingebuchten Preis und wenn die Kurse zu stark nachgeben werden Rescue-Missions geflogen. Mit diesem Trade-Management senkt er den Einstandspreis und erhöht so die CallprÀmien und die Wahrscheinlichkeit, die Aktien wieder ausgebucht zu bekommen.

    • Rene

      Mitglied
      2. April 2022 um 13:19

      Schon richtig, aber bei der niedrigen Vola habe ich in den Wheels echte Nöte und die Puts bekomme ich zu guten PrÀmien mit Weeklys sogar noch nach unten gerollt.

      Der Markus ist aber auch in echt spekulativen Werten unterwegs, die ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen wĂŒrde.

      Dein Fazit also, auf bessere Zeiten warten. Danke!

      • Thomas

        Moderator
        2. April 2022 um 20:22

        Findest Du?

        Was ich bisher gelernt habe, schaut sich der Markus sehr wohl den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens an. FĂŒr ihn ist es wichtig, dass die Firma in den letzten Jahren Geld verdient hat und auch beim Aktienkurs, der Marktkapitalisierung und der P/E setzt er seine Grenzen.

        • Rene

          Mitglied
          2. April 2022 um 20:31

          <div>Lieber Thomas,</div><div>

          das habe ich mit meiner Aussage auch nicht behauptet. Der Thomas hat ja mal seine Bedingungen fĂŒr einen Wheel festgelegt und es gibt auch eine Liste der AAA Aktien! In der Anlehnung bin ich hier unterwegs und ich möchte mal behaupten, dass von Markus seinen Werten maximal 50% die Bewertung erfĂŒllen.

          NatĂŒrlich handelt der Markus keine Schrottwerte und auch keine Memes. Er ist aber deutlich aggressiver unterwegs und hat damit auch einen tollen Erfolg. Ich nutze selbst PxO und finde das Tool gut. Ich finde aber selten Wheels, die meinen Bedingungen entsprechen.

          Gruß RenĂ©

          </div>

  • Thomas

    Administrator
    2. April 2022 um 14:24

    Hallo Rene,

    ich denke auch, dass das aktuelle Marktumfeld ein wenig schwierig fĂŒr Wheels ist. Nichtsdestotrotz halte ich die Wheel-Strategie weiter fĂŒr sehr gut anwendbar. Ich wĂŒrde also sagen, vorĂŒbergehend den niedrigeren Zins hinnehmen und weitermachen.

    lG Thomas

    • Rene

      Mitglied
      2. April 2022 um 19:54

      Hallo Thomas,

      schon recht und mehr den asynchronen Call vom Eric nutzen. Geht aber bei teureren Aktien nicht 🙁.

      Der Put bleibt aber meine Lieblingsoption.

      Gruß RenĂ©

      • Thomas

        Administrator
        3. April 2022 um 07:46

        Ja das geht nur mit billigen Aktien. FĂŒr mich sind in diesem Zusammenhang auch Spreads spannend. Ich teste das gerade mit meinem PINS Wheel-Trade.

        lG Thomas

        • Rene

          Mitglied
          3. April 2022 um 11:38

          Hier in D nicht so einfach machbar. Ich habe deine Videos mir angeschaut, ich stelle aber fest, mir ist eine Spread einfach zu kompliziert 😉. Ich bin halt dichter an der Strategie von Eric, was aber auch an der DepotgrĂ¶ĂŸe liegt. Die Positionen kann ich mir halt einfach mal einbuchen lassen und warte dann auf bessere Kurse.

          Das wichtigste ist aber, ich stöhne auf wahnsinnig hohem Niveau. Die Einnahmen im ersten Vierteljahr sind bei mir im Vergleich zum Vorjahr um 50% gestiegen und ich liege auch um ĂŒber 30% vor meinen Planzahlen 😳.

  • Martin

    Mitglied
    3. April 2022 um 08:07

    Hallo René,

    es sind momentan wirklich schwierige Zeiten, das erlebe ich mit diversen Aktien momentan selbst. Es sind kaum Trends auszumachen, weil das Marktumfeld wahnsinnig volatil und sensibel auf jeden “Muckenschiss” reagiert.

    Was ist bei Deiner Frage noch nicht verstanden habe: FCX ist doch voll im plus. Warum lĂ€sst Du Dich nicht einfach callen? Das ist doch der Sinn der Wheel Strategie. Wenn Du “nur” von dem Aktienwert selbst profitieren willst, darfst Du keine Calls dagegen schreiben. Das mindert immer Deinen Gewinn bei stark steigenden Kursen.

    FDX ist schwierig, wenn der Kurs zu stark fĂ€llt. Eine der Regeln von Markus Heitkötter ist ja, bei 30% Verlust eine Rescue Mission zu fliegen und Aktien nachzukaufen, damit der Gesamtpreis fĂ€llt und Du wieder calls dagegen schreiben kannst. Das geht aber logischerweise nur, wenn der Aktienwert selbst ein guter ist. Ansonsten ist das auch verbranntes Geld (habe ich auch schon am eigenen Leib erfahren mĂŒssen).

    Ansonsten ist bei jeder Strategie auch ein Risiko dabei. Wichtig ist doch nur, dass es insgesamt mehr Gewinner als Verlierer gibt. Und damit meine ich nicht die Anzahl an Trades sondern der erwirtschaftete Gewinn.

    Beste GrĂŒĂŸe

    Martin

    • Rene

      Mitglied
      3. April 2022 um 11:28

      Hallo Martin,

      vielen Dank fĂŒr deine ausfĂŒhrliche Antwort. Deine generelle Aussage kann ich nur bestĂ€tigen. Mir geht es hier aber speziell um den Call, der nur sehr schwer auf einen neuen Strike zu rollen ist. Das kenne ich eigentlich von meinen Puts nicht, da ich dort immer eine positive PrĂ€mie bekomme.

      Mit FCX hast du vollkommen recht, aber ich bin sehr bullish fĂŒr FCX und wĂŒrde gerne das Rad lĂ€nger drehen lassen. ZusĂ€tzlich bietet mir das Rollen nach oben ja auch noch einen höheren Profit im Underlying. Ist die PrĂ€mie aber so klein, dann komme ich beim Rollen nicht mehr in den positiven Bereich und bei FCX musste ich fĂŒr 50 Cent mehr Profit aus der Aktie schon 30 Cent bei 14 Tage zusĂ€tzlichem Risiko zahlen.

      In der Option von FDX sieht es sogar noch schlimmer aus, was aber auch an dem stark gefallenen Aktienkurs liegt. NatĂŒrlich könnte ich den Strike dichter an den AK legen, aber dann gehe ich auch die Gefahr ein, dass mir die Aktien unter dem Einstand ausgebucht werden 🙁.

      Somit komme ich wieder an den Ausgangspunkt zurĂŒck. Kann man bei einem VIX von unter 20 einen Wheel profitabel traden, wenn ich gleichzeitig hohe wöchentliche Kursbewegungen habe?

      Gruß RenĂ©

      • Thomas

        Moderator
        3. April 2022 um 12:19

        Der VIX ist das “Fieberthermometer” des S&P 500. Jeder Basiswert hat bezĂŒglich der VolatilitĂ€t ein Eigenleben. Die implizite VolatilitĂ€t ist fĂŒr jeden Verfallstermin und fĂŒr jeden Strike eine andere.

        Ich gebe Dir schon Recht, dass ein niedriger VIX darauf schließen lĂ€sst, dass im Durchschnitt die PrĂ€mien geringer sind. Ich wĂŒrde aber trotzdem das IV-Verhalten des Basiswerts, ĂŒber das es Gesamtmarktes stellen. Dazu gibt es zwei Kennzahlen, die helfen können:

        Ein niedriger VIX heißt aber auch, dass das AbsicherungsbedĂŒrfnis der Marktteilnehmer geringer ist. Das geschieht dann, wenn der Markt bullisch ist und mit steigenden Kursen rechnet. Das wiederum sollte zu direktionalen Gewinnen in den Basiswerten fĂŒhren.

        • Diese Antwort wurde von  Thomas modifiziert 2 Jahre, 2 Monate aktiv..
        • Rene

          Mitglied
          3. April 2022 um 13:49

          Du bist irgendwie so ein wandelndes Lexikon, wirklich mein Lob. Ich bin ja so eher der Handwerker und das findet sich auch in meinem Handeln hĂ€ufig wieder. Ich sehe eine Chance, schaue auf den Wert, auf den Markt und auf die SaisonalitĂ€t und dann verkaufe ich die Option oder kaufe die Aktie. Gepaart mit meinem unbegrenzten Optimismus ist es eine sehr einfache und hĂ€ufig positive Strategie, wobei ich eine Wirecard auch nicht bis zum Schluss gehalten habe 🙂.

          Somit schaue ich halt wirklich eher auf den Gesamtmarkt und den VIX. Die IV nutze ich nur indirekt, da ich sie natĂŒrlich in meinen Preis wiederfinde. Wirklich keine besonders Ă€sthetische Strategie, aber fĂŒr mich profitabel. Das gefĂ€llt mir halt an den Optionen so gut, dass man aus der Kombination vom Unternehmen und Markt eine einfache Strategie bilden kann. Die Statistik ist halt beim Delta von 15 immer auf meiner Seite und der Rest ist nur noch die Begrenzung des Risikos, wenn die Option doch mal gegen mich lĂ€uft.

  • Leo

    Mitglied
    9. April 2022 um 10:24

    Hallo Rene,

    ich selbst habe nicht so viel Erfahrung mit der Wheel-Strategie. Theoretisch wĂŒrde ich aber sagen: Wenn Du die Aktien eingebucht bekommst, dann ist der Kurs normalerweise fallend und die Calls dementsprechend billig. Vielleicht kann man besser mit Wheel fahren, wenn man wartet, bis der Kurs wieder steigt (dann werden ja Calls viel teurerer :-). Und wenn RSI und MACD vermutlich oben angekommen sind, dann Call ATM verkaufen?

    Aber Thomas hat wahrscheinlich Recht, das kann man besser bei grĂ¶ĂŸeren Depots machen, weil man einfach warten kann, bis der Kurs steigt und mehr Cash hat, um weitere Optionen zu verkaufen.

    Calls mit Gewinn zu rollen ist aber auch m.E. schwierig. Nur mit grĂ¶ĂŸeren DTE, dann ist aber die Gefahr natĂŒrlich grĂ¶ĂŸer, dass eine Long-Phase kommt und der Kurs nach oben schießt.

    Viele GrĂŒĂŸe

    Leo

    • Rene

      Mitglied
      9. April 2022 um 11:00

      Hallo Leo,

      das Problem beim Wheel besteht aus zwei Komponenten.

      Klar kann man bei einem tiefen Absacker einfach warten, dann ist aber dein Geld geblockt und du kannst es nicht an anderen Stellen gewinnbringend einsetzen. Hinzu kommt, dass die PrĂ€mien im Wheel eh dĂŒrftig sind und man eher beim Verkauf von Puts lukrative PrĂ€mien bekommt.

      Der zweite Punkt ist die IV fĂŒr den Preis des Risikos. Die Versicherung (somit die PrĂ€mie) sollte steigen, je lĂ€nger eine Option lĂ€uft. Somit kann man auf einen zukĂŒnftigen Termin rollen und nimmt noch PrĂ€mie ein. Bestenfalls liegt die PrĂ€mie so hoch, dass man den Strike sogar noch verbessern kann.

      Ich bin auch nicht der große Statistiker und Rechner, aber ich bin an der Börse aktiv, um Geld zu verdienen. Möglichst viel und möglichst schnell. Hier finde ich den Wheel im Moment nicht so attraktiv.

      Gruß RenĂ©

      • Leo

        Mitglied
        10. April 2022 um 14:35

        Hallo Rene,

        ja, klar, verstehe. Deswegen sage ich ja, dass die Wheel-Strategie m.E. eben eher fĂŒr große Konten geeignet ist, wo man eben die 100 (oder mehr) eingebuchten Aktien im Portfolio liegen lassen kann, bis bessere Zeiten kommen und der Aktienkurs wieder steigt und bei bei diesem großen Konto es eben nicht so darauf ankommt, dass das Kapital solange mit den eingebuchten Aktien gebunden ist. 🙂

        Oder … vielleicht wĂ€re eine bessre Taktik bei der Wheel-Strategie: Man wĂ€hlt den Strike ziemlich unten OTM an einer großen UnterstĂŒtzung und rollt den Put diagonal nach unten, falls die UnterstĂŒtzung nicht hĂ€lt, solange bis es soweit wĂ€re, dass das Underlying mit dem Preis nur nach oben gehen kann. Die schlaue Frage wĂ€re: Wie weiß man, wann es soweit wĂ€re 🙂

        Aber gut, Spaß bei Seite: Ich verstehe, dass das Rollen in der Wheel-Strategie nicht vorkommen sollte (also entweder Rollen oder einbuchen lassen und Call verkaufen). Aber dann wĂŒrde ich beim Wheel schauen, dass beim Underlying RSI, MACD, Stochastik, Charttechnik etc. darauf indizieren, dass das Underlying nach diesen Indikatoren ĂŒberverkauft ist und demnĂ€chst steigen sollte. Dann wĂŒrde ich Put am Geld (ATM) verkaufen. Dadurch kriege ich schon mal eine große PrĂ€mie. Dann wird der Put wahrscheinlich ausgeĂŒbt und dann sollte der Aktienkurs (zumindest Indikatoren nach) steigen. Und wenn das der FALL ist, dann kann man auch am Geld einen teureren Call verkaufen.

        Es hört sich doch gut an, oder? Man sollte dann aber natĂŒrlich nicht sauer sein, wenn die Aktien mit dem Call ausgebucht werden und der Aktienkurs weiter steigt. Oder man wartet, bis der Aktienkurs gestiegen ist und dann Call ATM verkaufen.

        Na ja, es ist schön darĂŒber theoretische Überlegungen anzustellen, in der Praxis ist es natĂŒrlich nicht so einfach, ich weiß. Wir haben leider die Glaskugel nicht. 🙂

        Sonnige GrĂŒĂŸe aus MĂŒnchen
        Leo

        • Rene

          Mitglied
          10. April 2022 um 16:56

          Hallo Leo,

          schon richtig, aber bei einem Wheel der weit unter den Einstand gerutscht ist hilft nur eine Rettungsmission mit spĂ€teren niedrigeren Strike. Man kann sich natĂŒrlich auf die erstmal eingebuchten Aktien fokussieren und abwarten, aber gebundenes Kapital ohne Einnahmen aus verkauften PrĂ€mien hĂ€uft sich dann schnell nach und nach an.

          Ein typisches Beispiel ist in meinem Depot Paypal. Die Aktien mit Einstand 250/245 kann ich nicht mehr sinnvoll veroptionieren und somit habe ich bei 130/124 eine Rettungsmission gestartet. Sie hat mir erstmal krĂ€ftig PrĂ€mien fĂŒr die Puts nah am Geld eingebracht und jetzt kann ich fĂŒr einen teil der Aktien wieder Wheels schreiben. Mit jeder PrĂ€mie senke ich den Einstand und nach einem Anstieg der Kurse kann ich irgendwann den Rest mit veroptionieren. Sollte der Kurs nicht wieder zum ersten Strike hochlaufen, dann werde ich mit vielen Puts und Wheels den Einstand immer weiter mindern. Helfen tut in dieser Situation nur ein aktiver und selbst gesteuerter Ansatz. Das passive Warten wĂŒrde unter UmstĂ€nden bis zum Ende aller Tage dauern.

          Gruß RenĂ©

          • Diese Antwort wurde von  Rene modifiziert 2 Jahre, 2 Monate aktiv..
  • Rene

    Mitglied
    11. April 2022 um 19:31

    Heute habe ich den Wheel auf Freeport-McMoRan FCX etwas weiter hochrollen können und auch noch eine kleine PrĂ€mie von 67,00 $ vereinnahmen können. Mit dem weiteren Gewinn von 100,00 $ in der Aktie sind es dann 165 $ möglichen Profit. So mag ich dann auch einen Wheel weiterdrehen 🙂. Vielleicht kann man ja doch noch etwas mehr Geld mit der Option verdienen, da ja auch noch die Dividende kommt.

  • Rene

    Mitglied
    20. April 2022 um 20:48

    Der Kurs von FedEx scheint ja etwas nach oben zu laufen, aber von einer vernĂŒnftigen PrĂ€mie bin ich noch Welten entfernt 🙁.

  • Rene

    Mitglied
    23. April 2022 um 11:37

    Moin,

    beim RĂŒcksetzer gestern habe ich den Wheel auf FCX gestern geschlossen, insgesamt wurden mit dem Wheel vom 18.05.2021 bis zum 22.04.2021 eine Summe von 2.582,50 $ eingenommen. Eine Dividende wird wohl in den nĂ€chsten Tagen auch noch ausgezahlt und kommt obendrauf. Der Ausstieg hĂ€tte gerne auch noch etwas spĂ€ter erfolgen dĂŒrfen, aber der RĂŒckgang war schon extrem in den letzten Tagen und somit habe ich den Call zurĂŒckgekauft und die Aktien erstmal verĂ€ußert.

    Gruß RenĂ©

    • Rene

      Mitglied
      23. April 2022 um 13:45

      Der richtige Zeitraum geht natĂŒrlich vom 18.05.2021 bis 22.04.2022.

  • Rene

    Mitglied
    1. August 2022 um 19:05

    Fedex (FDX) liegt immer noch im Depot und hatte eine kurze Zeit sogar mal etwas Schimmel gehabt. Ich habe meine 100 StĂŒck aber gerade noch einmal zum LĂŒften rausgehĂ€ngt. Die PrĂ€mie fĂŒr den Wheel war zwar mit 11,09% immer noch nicht prickelnd, trotzdem habe ich schon ĂŒber alles fast 2.000,00 $ eingenommen. Meine EinschĂ€tzung fĂŒr den Kurs ist eher gen SĂŒden und damit konnte ich auf jeden Fall noch etwas PrĂ€mie einnehmen.

    • Reiner

      Mitglied
      2. August 2022 um 16:55

      Hallo René,
      Warum behÀlst Du die Fedex nicht als Langfristinvestment ?
      Sie sind in der Dave Fish list, zahlen zuverlÀssig Dividenden, die Aktie ist stark unterbewertet.
      Blended P/E bei 11,3

      Payout ratio 11,98
      Annual Growth Rate liegt bei ĂŒber 16 % !!
      Forecastings sehen gut aus
      Analyst scoreard durchweg positiv (ausser Covid Jahr 2020)
      Halte sie doch einfach als Marginersatz. Ich mache es mit Àhnlichen Aktien genauso.

      • Rene

        Mitglied
        2. August 2022 um 18:51

        Hallo Reiner,

        ich baue gerade einen Teil meines Depots um, da ich in eine Trading-GmbH umziehen werde. ZusĂ€tzlich kann ich auch nicht jede Position behalten, da ich schon ĂŒber 100 Unternehmen im Depot habe. Aus dem Grund ist also AufrĂ€umen angesagt und es werden noch etliche Titel rausgerĂ€umt werden. Ein Grundstock von 25 Unternehmen werden erstmal im Langfrist-Depot verbleiben und alle anderen kommen als Cash in die GmbH.

        Zum Ende des Jahres werde ich dann mein spekulatives Depot von meinem Langfrist-Depot getrennt haben. Ist halt noch einmal ordentliches Schaufeln angesagt. Es sind dann aber auch alle Probleme mit der Verlustbegrenzung beseitigt und zusĂ€tzlich kann ich meine Steuerquote fĂŒr die Aktiengewinne auf 1,5% drĂŒcken.

        Gruß RenĂ©

        • Reiner

          Mitglied
          2. August 2022 um 19:45

          Hallo René,
          Das klingt nach einem grösseren Vorhaben.
          ZunĂ€chst meinen GlĂŒckwunsch, dass Du eine Trading GmbH aufziehst.
          Der Wechsel von einem ambitionierten Hobby zum Business.
          Viel Erfolg !

          • Rene

            Mitglied
            2. August 2022 um 20:53

            Vielen Dank Reiner, es hat sich einfach ĂŒber die letzten Jahre so ergeben. Mit etwas Übung und regelmĂ€ĂŸigem Handeln entsteht ein nennenswerter Geldfluss. Dann muss man irgendwann einen professionellen Rahmen wĂ€hlen. Mich störte immer der administrative Aufwand und durch Ride kann ich das jetzt komplett auslagern. Den letzten Ausschlag hat aber die spĂ€tere Überleitung der GmbH in eine Stiftung gegeben. Der Johann C. Köber hat ein gutes Buch “Das große Handbuch der Stiftungen” geschrieben und ich wollte nicht ĂŒber eine GmbH traden und dann keinen Weg der RĂŒckfĂŒhrung an die Familie bzw. ich denke auch noch an eine gemeinnĂŒtzige Stiftung. Mit 63 Jahren denkt man ja eher an mögliche steuerlich sinnvolle Wege fĂŒr AusschĂŒttungen. Hier habe ich jetzt doch einige gute Optionen fĂŒr die Zukunft gefunden. Der Weg ĂŒber GewinnausschĂŒttungen aus einer GmbH ist ja noch teurer als der Weg ĂŒber die private Versteuerung. Durch die Verlagerung von Kosten und die AusschĂŒttung ĂŒber Miete bzw. GeschĂ€ftsfĂŒhrergehalt passt es dann aber doch wieder đŸ€‘.

            • Reiner

              Mitglied
              2. August 2022 um 21:43

              Hallo René,
              Der Weg ĂŒber eine Stiftung ist eine sehr gute Überlegung.
              GmbH klingt zuÀchst gut und logisch.
              Ich habe selber zwei GmbH’s in Deutschland gegrĂŒndet, mit 25 Mitarbeitern, Lehrlingen dazu ..
              ArbeitsplÀtze geschaffen, ehrlinge ausgebildet, Steuern gezahlt, Innovation vorangetrieben.
              Die unfassbar ignorante BĂŒrokratie, auch der Industrie und Handelskammern, der irrsinnige administrative Aufwand, der Ă€sserst heikle Personaltteil mit Betriebsrat – alles war tolerabel.
              Aber das in ganz Deutschland berĂŒchtigte (Ausbildungs-)Finanzamt Oldenburg gepaart mit der Tatsache, dass man als G-FĂŒhrer einer solchen GmbH stets mit einem Bein im GefĂ€ngnis stand, hat mich mich vor 17 Jahren bewogen, das Land der Kleingeister und der Neider zu verlassen.
              Seither bin dem Schicksal dankbar, dass ich in die Schweiz gegangen bin.
              In Deutschland lebt man gut, wenn man laut genug jammert.
              Der Mittelstand hingegen wurde und wird ausgequetscht.
              Und glaub mir: Ich weiss wovon ich rede.
              Ich wĂŒnsche Dir eine gute Hand bei Deinem Konstrukt

              Liebe GrĂŒsse
              Reiner

            • Rene

              Mitglied
              2. August 2022 um 22:35

              Lieber Reiner,

              das kann ich gut verstehen. Mich hat ein inkompetenter Steuerberater bei der Übergabe der GmbH an meine Kinder eine fette Summe an Steuerzahlungen gekostet. Wir hatten einen Übergabezeitraum von 5 Jahren und hĂ€tten locker eine nette Holding dazwischenschalten können und schwups hĂ€tte ich nur 5% des Gewinns versteuern mĂŒssen 🙁.

              Meine Frau (und ich auch) lieben halt die NĂ€he zu den Kindern und mittlerweile auch schon Enkelkindern. Sofern mĂŒssen wir uns mit der Situation in Deutschland abfinden. Sie ist nicht die beste, aber immer noch deutlich besser als in vielen anderen Staaten. Ich habe mir halt einen gewissen Wohlstand in den letzten Jahren erarbeitet und ich kann mit der ganzen Situation gut leben. Mit der jetzt angedachten Lösung kommt auch wieder etwas mehr ProfitabilitĂ€t ins Depot und viele Nachteile sind dann auch ausgeglichen. Ich zahle dafĂŒr natĂŒrlich einiges an GebĂŒhren fĂŒr Steuerberater, Jahresabschluss und Buchungsservice, aber das ist halt so und lĂ€sst sich fĂŒr mich nicht Ă€ndern.

              Somit werde ich meinen Weg eben unter Ausnutzung der Konstrukte machen.

              Gruß RenĂ©

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