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  • Rescue Mission – WIE plant man diese anhand seines Kapitals ?

    Posted by Carsten (Kasseltrader) on 26. September 2021 um 11:31

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage bezgl. der Rescuemission bei @Markus_Heitkoetter Wheelvariante:

    Ich habe also als Beispiel 500K Buyingpower und handle 5 Positionen, macht 5 Positionen zu je 100 K.

    Werde ich nun in einer der 5 Underlyings “assigned”, stecken diese 100 K physisch in der Aktie.

    Frage: WIE fährt man dann eine Rescuemission (bei minus 20,25,30% etc. ) wenn doch die 100 K bereits mit einer Tranche aufgebraucht sind und ich jetzt nur noch 4 x 100 K für die anderen Trades frei habe ?

    Einzige Lösung wäre doch z.B. die 100 K von vornherein aufzuteilen und z.B. die ersten Puts auf vielleicht eine Gesamtsumme von 40K zu handeln, danach eine Rescuemission mit 30 K und dann nochmal eine bei 25K etc. (Tiefere Strikes = weniger Kapital benötigt). Nachteil: Ich nehme vom Start weg viel weniger Prämie ein.

    Vielleicht kann Markus uns das kurz einmal erklären wie er das macht ?

    Danke und viele Grüße

    Carsten

    Carsten (Kasseltrader) beantwortet 2 Jahre, 4 Monate aktiv. 10 Mitglieder · 18 Antworten
  • 18 Antworten
  • Carsten (Kasseltrader)

    Mitglied
    26. September 2021 um 14:45

    Hallo Christian, besten Dank aber welches Video ist das denn ? War das im stream oder youtube sonst irgendwo? Grüße Carsten

  • Karl

    Mitglied
    26. September 2021 um 18:12

    Hier noch ein weiteres Video zu den Rescue Missions:

    https://www.youtube.com/watch?v=o70hJ53LzDQ

  • Steffen

    Mitglied
    27. September 2021 um 23:21

    Wenn man ein Marginkonto hat zahlt man nicht die vollen 100.000 in Cash für die zugeteilten Aktien.

    Mit der übrigen Buyingpower kann man eine RM starten.

    Markus fängt an weitere Puts zu verkaufen wenn der Kurs der Aktien um 30% gefallen ist.

    • Carsten (Kasseltrader)

      Mitglied
      29. September 2021 um 08:54

      Das ist mir schon alles klar, aber wenn ich 250 K habe und 500 K Buyingpower (50% Margin) und nun für 5 x 100 K Gegenwert bei Andienung Optionen verkaufe, bin ich bei Andienung aller 5 auch exakt am Limit mit meinen 50% Marginauslastung, dass meine ich. (Und das geht ratz fatz wenn der Markt mal scheppert) Wie soll ich dann noch Rescues machen ? Das geht doch nur wenn ich die jeweils 100K aufteile auf kleinere Tranchen inkl. Rescue 🙂 Wenn ich von vorn herein 4 Tranchen plane (1 x Put und max 3 x Rescue , kann ich nur zu je 25 K so gesehen Puts pro Akte jeweils einsetzen.

  • Markus

    Mitglied
    28. September 2021 um 01:16

    Super! Ist ja schon alles beantwortet.

    Genau richtig, meine Herren!

    Vielen Dank. 😀😎

  • Daniel

    Mitglied
    30. September 2021 um 11:04

    Also ich fände es super, wenn das Thema Rescue nochmals im Detail erklärt wird anhand des 250/500k Depot-Beispiels auch mit den Extremfällen, also 100%-Zuteilung und alles minus 30%.

    Bis dato habe ich es so verstanden, dass im Falle der Zuordnung vom Broker trotzdem nicht 100% der Buying-Power angesetzt wird (also bei 500k Zuteilung hat man trotzdem noch Buying-Power). Ob die Logik aber im Falle einer 100%-Zuordnung und Rescue-Bedarf für alle 5 Positionen ausreichen würde, weiß ich nicht (ist wahrscheinlich auch eher ein Extremfall, z.B. Zuordnung in der Corona-Krise). Wahrscheinlich würden in derartigen Phasen die Margin-Anforderungen vom Broker auch drastisch nach oben gesetzt (hier gelten dann aus meiner Sicht sicherlich andere Regeln).

    Ich denke daher, dass die Rescue-Lösung eher für einzelne Positionen, also 1 oder 2 (von 5) gedacht war und hier habe ich es wie folgt verstanden:

    1. 500k Buying-Power => 100k pro Position (in diesem Fall resultieren zwar 500k bei einer Gesamtzuordnung, es verbleibt aber immer noch Buying-Power, weil der Broker nicht 100% ansetzt.

    2. Besteht bei einzelnen Positionen der Bedarf eine Rescue-Lösung (1. Schritt bei 30% Kurseinbruch), werden dort neuerliche Puts im Ausmaß von 1/3 (also 33,33k) verkauft. Über die ergänzenden Put-Einnahmen reduziert sich der durchschnittliche Preis und sofern man zugeteilt wird ebenfalls. Über diesen Schritt hat man dann wieder die Möglichkeit attraktivere Calls zu verkaufen. Sollte die Aktie dann nochmals um z.B. 20% fallen kommt das zweite Drittel und dann ggf. noch das dritte Drittel. Ziel ist es mit den Rescue-Schritten wieder sinnvoller Calls verkaufen zu können und zudem den Kurs nach unten zu bringen und mit keinem oder einem geringeren Verlust wieder aus der Position raus zu kommen.

    Liebe Grüße

    Daniel

  • Karl

    Mitglied
    30. September 2021 um 11:15

    Was bzgl. Resue- Mission nicht vergessen werden darf: Bevor man eine Rescue Mission startet, sollte man sich m.E. erst einaml genau anschauen, WARUM die Aktie soweit abstürzt (Mind. 30%) und ob es überhaupt Sinn macht, noch mehr Geld in die Position zu stecken. Durch die Rescue Mission wird nämlich das Positions- Risiko erhöht.

    Ausserdem schützt die Rescue- Mission auch nicht vor weiteren Kursverlusten.

  • Thomas_MV

    Mitglied
    6. Oktober 2021 um 09:16

    Ich habe mir das nochmal im Detail angeschaut.

    Marcus sein Vorgehen: ich verkaufe dieselbe(!) Anzahl von Puts, wenn die Aktien mindestens(!) um 30% gesunken ist. Steht die Aktie bei den ersten SP bei 100, wird er 70 tätig und verkauft unter 70 wieder SP bei mindestens 30% annualisierter ROI. Ich sage jetzt mal bei 67 (geschätzt).

    Bei 200.000$ Kaufkraft empfiehlt sein Programm 4 SP, ich kaufe also für 40.000$, die Margin dafür beträgt 5.665$ (Beispiel MS).

    Sinkt jetzt die Aktie um 30%, würde Sie bei 70$ stehen. Verkaufe ich jetzt wiederum 4 SP bei beispielsweise 67$, habe ich Aktien im Wert von 26.800$ verkauft bei einer Marginanforderung von 3.844$. Das heißt, bei der ersten Rettungsmissionen hätte ich bei einer Zuteilung aller 8 SP eine Marginauslastung von ca. 9.500$.

    Vielleicht habe ich ja einen Denkfehler, aber ich sehe da kein Problem. Sicherlich habe ich bei meinen Beispielen Aktien aus dem S&P 500 gewählt, die eventuell eine geringere Marginbelastung als eventuell sehr volatile Aktien haben, aber 10.000§ Marginbelastung bei 200.000$ Kaufkraft …. sollte gehen

    • Diese Antwort wurde von  Thomas_MV modifiziert 2 Jahre, 4 Monate aktiv..
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    • Rene

      Mitglied
      19. Oktober 2021 um 13:28

      Hallo Thomas, was mache ich aber in der Zwischenzeit mit meinen Short Put bzw. den eingebuchten Aktien. Mit einem Minus von 25% werde ich in der Verbilligung nicht tätig, aber einen Wheel kann ich doch auch nicht schreiben 🙄. LG René

    • Carsten (Kasseltrader)

      Mitglied
      19. Oktober 2021 um 13:44

      Du hast 200 K kaufkraft aber doch dann auf 5x 40 K aufgeteilt oder? Nach der ersten Rescue hat du ja schon für rund 67K Aktien im Depot . Wie soll das den Dann gehen wenn du noch 2 x Rescue startest und das am Ende auf alle 5 Positionen wenn der Markt nach unten kracht ? Da bist du doch locker mit 500 k Aktien am Start und dein Konto war initial wie groß ohne die Buyingpower? 50 oder 100 K wenn wir von RegT oder Portfoliomargin ausgehen ? Puhhh

  • Karl

    Mitglied
    19. Oktober 2021 um 11:53

    Hier noch ein aktuelles, sehr ausführliches Webinar dazu:

    https://www.youtube.com/watch?v=n_ZTZsqChRg

  • Kevin

    Mitglied
    30. September 2021 um 16:49

    Auf das Ergebnis bin ich auch gekommen. Das Wort “überleben” trifft es hier aber sehr gut. Bei der Vorgehensweise hätte ich im Härtetest (Crash-Bedingungen) wenig ruhige Nächte. 🙈

  • Carsten (Kasseltrader)

    Mitglied
    3. Oktober 2021 um 10:12

    Ja wenn man Hebel 5 hat mit Portfolio, kann man schonmal verdoppeln inkl. Overnightmargin, aber da willst du keinen 15-20% Rückgang am Markt haben und dann wird die Margin zudem ja auch sowieso noch angehoben 🙂 Dann passt das aber auch nicht mit den 500 K Buyingpower, sondern eher mit 2 Mio die Markus dann einsetzt zum handeln 🙂

    Ich handle aber auch völlig anders, ich mache lieber 10,15,20 kleinere Wheels als mir 100 K ans Bein zu binden in einer Posi, die genauso abrauchen wird wenn der Markt richtig kippt. Und dann komm da mal wieder raus dann . Man stelle sich Corona mit 5 Positionen und 100K vor OHNE noch Unmengen Cash im Rücken zu haben. Da schläfst du keine Minute mehr. Ich mache dann lieber kleinere Positionen und setze auch noch ganz andere Rescues ein, indem ich mein Delta eines Puts wieder ausgleiche duch Calls die das Delta auf den alten Wert zum Tradebeginn des Puts setzen usw. . Dazu noch Strangles , Jade Lizzards, Hedges usw usw. Bin da wohl eher so der Diversifizierer.

    Alles Geschmackssache, man kann es ja für sich anpassen und kombinieren.

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